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Load ist unsere Trainingslast pro Einheit — ein normalisierter Belastungswert, der Dauer und Intensität einer Session zu einer einzigen Zahl verrechnet. Per Definition entsprechen 100 Load einer Stunde an der Schwelle (FTP bzw. Threshold-Pace). Eine lockere 60-minütige Z2-Einheit liegt typischerweise bei 50–60 Load, ein harter Schwellenintervall-Block kann 110–130 Load erreichen. Load ist der Baustein des Summitflow FLOW-Modells: aus den Wochensummen werden Form-Basis, Akute Last und Flow berechnet — die Plan-KI nutzt diese Werte, um Volumen und Intensität konsistent zu dosieren.
Das Summitflow FLOW-Modell verdichtet deine Trainingsdaten zu drei Kennzahlen, die zusammen deine Bereitschaft zeigen. Die Form-Basis ist der gleitende 4-Wochen-Durchschnitt deiner Load (Load/Woche) und beschreibt deine langfristig aufgebaute Fitness — sie steigt nur durch konstantes Training. Die Akute Last ist die Load-Summe der letzten 7 Tage und zeigt deine kurzfristige Belastung. Flow ist die Differenz aus Form-Basis und Akuter Last. Ein positiver Flow-Wert (+5 bis +25) bedeutet, du bist frisch und rennbereit — typisch für Taper und Wettkampfwoche. Ein negativer Wert (−10 bis −30) zeigt produktive Ermüdung in harten Trainingsblöcken. Stark negative Werte (< −30) sind ein Warnsignal für Überlastung. Die Plan-KI berücksichtigt Flow, um Block- und Phasenübergänge sinnvoll zu setzen.
Wir verwenden die Coggan-Power-Zonen (Z1–Z7), die analog auf Herzfrequenz und Lauf-Pace übertragen werden. Z1 (Active Recovery) dient zur Regeneration unterhalb 55% FTP. Z2 (Grundlage) ist die wichtigste aerobe Zone, 56–75% FTP. Z3 (Tempo) liegt bei 76–90% und stabilisiert die aerobe Schwelle. Z4 (Schwelle) bei 91–105% trainiert die FTP direkt. Z5 (VO2max) bei 106–120% steigert die maximale Sauerstoffaufnahme. Z6 (Anaerob) und Z7 (Neuromuskulär) sind kurze, hochintensive Reize über 120% FTP. Im polarisierten Modell verbringst du rund 80% der Zeit in Z1/Z2 und 20% in Z4 oder höher.
FTP (Functional Threshold Power) ist die maximale Leistung in Watt, die du auf dem Rad rund eine Stunde lang konstant treten kannst. Sie ist die Basis für alle Power-Zonen Z1–Z7 und damit der wichtigste Leistungswert im Radtraining. FTP wird über einen 20-Minuten-Test (95% des 20-min-Mittelwerts) oder den Ramp-Test bestimmt — verbindest du eine Aktivitätsquelle mit Trainingshistorie (Polar, Suunto oder Apple Health), schätzt Summitflow Pace einen plausiblen Startwert. Der Wert sollte alle 6–8 Wochen oder nach Block-Abschluss überprüft werden.
HFmax ist deine maximale Herzfrequenz in Schlägen pro Minute (bpm). Sie ist primär genetisch und altersabhängig und sinkt im Mittel mit etwa 0.7 bpm pro Jahr. Formelschätzungen wie 220 − Alter sind grobe Anhaltspunkte, individuell kann der Wert um 10–15 bpm abweichen. Verlässlich wird HFmax über einen Stufentest oder ein All-Out-Bergrennen bestimmt. Aus HFmax leiten wir die HF-Zonen Z1–Z5 ab, die als Steuergröße dienen, wenn keine Power oder Pace verfügbar ist.
Die Threshold-Pace (Schwellengeschwindigkeit) ist deine Lauf-Pace, die du etwa eine Stunde im Wettkampf halten kannst — bei den meisten Athleten entspricht sie ungefähr dem 10-km- bis 15-km-Renntempo. Aus ihr leiten wir alle Lauf-Zonen ab: Recovery- und Grundlagenläufe deutlich langsamer (Z1/Z2), Tempoläufe knapp darunter (Z3), Schwellenintervalle direkt an der Pace (Z4) und VO2max-Intervalle deutlich schneller (Z5+). Du kannst den Wert manuell setzen oder ihn aus deinen importierten Aktivitäten (Polar, Suunto oder Apple Health) schätzen lassen.
Die Ramp Rate beschreibt, wie schnell deine Akute Last in den letzten zwei Wochen gegenüber den vorherigen zwei Wochen gestiegen ist — gemessen in Load pro Tag. Eine moderate positive Ramp Rate (+2 bis +5) entspricht einem gesunden Aufbau. Werte über +5 Load/Tag gelten als Übertrainingsrisiko und führen im Dashboard zu einer Warnung. Negative Werte zeigen Erholungsphasen oder Taper. Die Plan-KI nutzt die Ramp Rate, um nach belasteten Phasen automatisch zu konsolidieren statt weiter zu steigern.
Ja — Summitflow Pace ist ein adaptiver Coach, kein einmal generierter Plan. Drei Mechanismen sorgen dafür: Erstens der Feedback-Loop — jeder neue Plan wertet aus, welche Einheiten du absolviert oder übersprungen hast, und dosiert das Volumen entsprechend (wer Einheiten verpasst, bekommt einen konservativeren Aufbau statt blinder Steigerung). Zweitens der Daily-Watchdog — eine tägliche Prüfung erkennt Risiken wie zu hohe Akute Last, schwache Recovery oder ungeeignetes Wetter und schlägt dir eine konkrete Anpassung vor, die du annehmen oder verwerfen kannst. Drittens die kontinuierliche Datenauswertung — (falls verbunden) importierte Aktivitäten aus Garmin, Polar, Suunto oder Apple Health sowie Recovery, HRV und Schlaf (Garmin, WHOOP oder Apple Health) fliessen laufend in die Belastungssteuerung ein. Der Plan passt sich also an dein Training und dein Leben an, statt dass du dich an einen starren Plan anpassen musst.
Das polarisierte Modell (Stephen Seiler) verteilt das Trainingsvolumen auf zwei klar getrennte Intensitätsbereiche: rund 80% der Zeit im niedrigen aeroben Bereich (Z1/Z2) und rund 20% in hoher Intensität (Z4/Z5+). Der mittlere "Graubereich" (Z3) wird bewusst klein gehalten — meist unter 5%. Studien an Eliteathleten zeigen konstant: Wer viele Stunden locker trainiert und die wenigen harten Einheiten wirklich hart fährt, wird langfristig schneller als wer permanent moderat fährt. Summitflow Pace folgt diesem Prinzip in jeder Phase ausser Wettkampfwoche.
Jeder Trainingsblock umfasst vier Wochen mit klar steigender und fallender Belastung. W1 und W2 sind Aufbau-Wochen mit zunehmendem Volumen. W3 ist die Peak-Woche mit höchster Belastung des Blocks — hier setzt der grösste Trainingsreiz. W4 ist eine Regenerations-Woche mit reduziertem Volumen und niedriger Intensität, in der die Anpassung stattfindet. Dieses Auf-und-Ab verhindert Überlastung und sorgt für nachhaltigen Formaufbau. Nach W4 startet ein neuer Block — automatisch generiert.
Der Plan ordnet sich automatisch in fünf Phasen, abhängig vom Abstand zum A-Rennen. Basis (>18 Wochen vor Rennen) baut aerobe Grundlage und Volumen auf, primär Z1/Z2. Entwicklung (10–18 Wochen) bringt Tempo- und Schwellenarbeit (Z3/Z4) hinzu. Peak (5–10 Wochen) bringt rennspezifische Intensität — VO2max-Intervalle, Race-Pace-Blöcke. Taper (2–5 Wochen) reduziert Volumen bei erhaltener Intensität, damit Form aufblüht. Die Wettkampfwoche (≤2 Wochen) ist minimal: kurze Schärfe-Reize, viel Erholung, keine neuen Reize.
Nach einem A-Wettkampf plant Summitflow Pace automatisch eine Regenerationsphase (Reverse Taper), bevor der nächste Aufbau beginnt. Ihre Länge skaliert mit der Renndistanz — von wenigen Tagen nach einem Sprint bis zu mehreren Wochen nach einem Ironman. Der Fokus liegt auf lockerem Cross-Training und aktiver Erholung statt sofortigem hartem Training, damit dein Körper die Anpassung aus dem Wettkampf verarbeitet. Erst danach steigt die Belastung wieder Richtung nächstes Ziel.
Nach dem Onboarding (Profil + Ziel) generiert Summitflow Pace deinen ersten Plan automatisch. Jeder Plan umfasst die kommenden 2 Wochen im bezahlten Abo bzw. 1 Woche im 7-Tage-Trial. Donnerstags der letzten Plan-Woche erstellt die KI automatisch den nächsten Plan — basierend auf deinen absolvierten Einheiten, den importierten Aktivitäten, allfälligen WHOOP-Recovery-Werten und der Distanz zum Rennen. Ab Montag der letzten Plan-Woche kannst du den nächsten Plan auch manuell vorziehen. Hinter den Plänen läuft die 4-Wochen-Block-Periodisierung (W1/W2 Aufbau → W3 Peak → W4 Regeneration) — siehe «4-Wochen-Block-Periodisierung».
Ziele und Rennen verwaltest du unter Training → Rennen & Ziele. Du kannst mehrere Rennen mit Priorität A, B oder C anlegen — der Plan periodisiert immer auf das nächste A-Rennen hin. Änderst du Datum oder Distanz, passt sich die Phasenstruktur beim nächsten Plan-Update automatisch an. Auch nicht-rennspezifische Ziele wie "Leistung steigern" (FTP-Zuwachs) oder "Gewicht reduzieren" sind möglich — die KI passt Volumen und Intensität entsprechend an.
Haben sich deine Umstände grösser geändert — du warst krank, hast mehrere Wochen verpasst oder dein Ziel hat sich verschoben — dann richtest du unter Training mit Plan neu ausrichten den ganzen Plan neu aus, statt einzelne Einheiten zu verschieben. Du wählst den Grund (Krankheit, verpasste Wochen, neues oder verschobenes Ziel), und der Coach baut den Plan in-place neu auf — kein Factory-Reset, deine Historie bleibt erhalten. Bei Krankheit oder Auszeit greift ein sanfter Wiedereinstieg mit reduzierter Last statt einer Bestrafung für verpasste Einheiten. Startest du die Neuausrichtung am Wochenanfang (Montag oder Dienstag), wirkt sie bereits in der laufenden Woche; vergangene Tage bleiben unangetastet.
Für jede Einheit ab rund einer Stunde berechnet Summitflow Pace automatisch, wie viel du pro Stunde an Kohlenhydraten, Flüssigkeit und Natrium aufnehmen solltest — sportartspezifisch und abhängig vom Wetter (bei Hitze steigen Flüssigkeit und Natrium). Unter rund 90 Minuten ist die Verpflegung optional, darüber wird sie konkret. Hinterlegst du deine eigenen Sportnahrungs-Produkte (aus dem Katalog wählbar oder selbst erfasst), rechnet der Plan direkt damit und nennt dir konkrete Mengen — etwa 2 Gels plus 750 ml Iso pro Stunde. Ohne eigene Produkte bekommst du eine generische Empfehlung. Bei Brick-Einheiten wird die Verpflegung auf dem Rad vorgezogen, damit für den Lauf genügend Reserven bleiben. Für dein A-Rennen gibt es einen kompletten Race-Day-Plan inklusive Einkaufsliste. Alles deterministisch und wissenschaftlich fundiert — keine KI-Schätzung.
Verbindest du Garmin Connect in den Einstellungen, landen die Einheiten der nächsten 7 Tage automatisch in deinem Garmin-Kalender und von dort auf deiner Uhr — mit Zielbereichen aus deinen Zonen (Watt beim Rad, Herzfrequenz beim Laufen). Änderst du den Plan, wird die Uhr nachgezogen. Absolvierte Einheiten kommen nach dem Sync deiner Uhr automatisch zurück und werden mit dem Plan abgeglichen: Zeit in den Zonen, gemessene Load und bei strukturierten Workouts jedes einzelne Intervall. Schlaf, HRV und Ruhepuls fliessen in die Erholungs-Bewertung ein; bei deutlich schwacher Erholung tauscht der Coach eine harte Einheit gegen eine lockere. Wichtig: Garmin überträgt nur Daten ab dem Zeitpunkt der Verbindung — frühere Aktivitäten werden nicht übernommen.
Mit verbundenem WHOOP siehst du deinen täglichen Recovery-Score, HRV und Ruhepuls direkt in der App. Diese Daten fliessen in den AI-Coach ein — bei niedrigem Recovery empfiehlt er, harte Einheiten zu verschieben oder zu reduzieren. Die Plan-Generierung selbst nutzt WHOOP-Trends als Kontext, übersteuert aber nicht die geplante Periodisierung. Du behältst die Kontrolle: Empfehlung des Coaches lesen, Einheit anpassen oder wie geplant durchziehen.
Jede geplante Einheit kannst du als Datei exportieren: als FIT-Datei für Garmin, Wahoo, COROS und Hammerhead oder als .zwo für Zwift, ROUVY und MyWhoosh.
Mit verbundenem Garmin Connect brauchst du das nicht: Die Einheiten der nächsten 7 Tage landen automatisch auf deiner Uhr. Der Datei-Weg ist für Geräte ohne direkte Anbindung.
Die Downloads findest du in der Tageskarte im Menü Export. Alternativ öffnest du die Einheit im Trainings-Plan und lädst die Datei im Detail-Drawer herunter. Die Datei landet im Download-Ordner deines Geräts.
Wichtig — das ist eine Trainingsdatei, keine Aktivität: Lade sie nicht über «Daten importieren» in Garmin Connect hoch. Diese Seite ist nur für abgeschlossene Aktivitäten und lehnt Workout-Dateien ab («Datei wurde nicht angenommen»). Garmin Connect Web hat gar keinen Workout-Datei-Import — der einzige Weg auf ein Garmin-Gerät ist USB.
Garmin (Edge / Uhr) — per USB:
Wahoo Elemnt / COROS: Diese lesen FIT-Workouts über ihre Hersteller-App (Workouts-Bereich → Datei importieren) und synchronisieren sie aufs Gerät.
Indoor auf Zwift oder ROUVY: Bei Radeinheiten gibt es im Detail-Drawer einen eigenen Abschnitt Indoor auf Zwift oder ROUVY mit dem Button Für Zwift / ROUVY. Dort findest du auch einen FTP-Hinweis und eine aufklappbare Kurzanleitung (Zwift-Ordner, ROUVY-Import). Für den Rückweg lädst du die aufgezeichnete Aktivität per FIT-Upload hoch, da Garmin Aktivitäten aus Zwift und ROUVY nicht weiterleitet. Ohne Zusatz-App fährst du die Einheit auch direkt mit Pace Ride («Indoor fahren»).
Die FIT-Datei nutzt die Zonen aus deinem Geräte-Profil (deine FTP/HFmax in Garmin Connect) — falls deine Garmin-Zonen anders sind als die in Summitflow Pace hinterlegten, trainierst du nach Garmin. Das ist meistens gewollt, weil du deine Schwellenwerte dort am sorgfältigsten gepflegt hast.
Auch ohne verbundene Integration kannst du deine absolvierten Trainings als Datei direkt in Summitflow Pace hochladen — wir gleichen Dauer, Distanz und Herzfrequenz dann automatisch gegen das geplante Workout ab.
So bekommst du die Datei aus deiner Uhr:
Hochladen in Summitflow Pace:
Dieselbe Datei zweimal hochzuladen ist sicher — wir erkennen Duplikate über einen Hash und überspringen den zweiten Insert. Falls das Datum der Datei nicht zum geplanten Tag passt, kriegst du einen Hinweis-Toast.
Der AI-Coach ist ein chat-basierter Trainingsassistent, der deinen aktuellen Plan, dein Profil und (falls verbunden) deine Garmin-, Polar-, Suunto- und WHOOP-Daten kennt. Du kannst Fragen zu Einheiten, Pacing, Ernährung an langen Sessions, Regeneration oder Renn-Strategie stellen. Er ersetzt keinen 1:1-Coach, aber liefert fundierte Antworten auf der Basis von Fabios Coaching-Methodik. Verfügbar mit aktivem Abo — im 7-Tage-Trial nicht enthalten.
Im Workout-Drawer kannst du jede noch nicht abgeschlossene Einheit direkt anpassen — entweder regelbasiert per Preset-Tap oder mit einer Freitext-Anweisung an die KI.
Presets (für alle Abo-Stufen + Trial):
Presets sind sofortige Aktionen ohne KI-Aufruf, kostenlos und ohne Tageslimit.
KI-Anpassung (nur im Abo):
Gib in einem Satz an, was du willst — die KI baut Titel, Struktur, Notizen und Load entsprechend um. Beispiele:
Die KI hält sich an deine Trainingsphase und deine Schwellenwerte. Im 7-Tage-Trial ist die KI-Variante gesperrt — du siehst stattdessen einen Upsell-Hinweis. Die Presets stehen aber auch im Trial zur Verfügung.
An Uhr senden: Ist der Workout-Versand für Garmin oder COROS aktiv, wird eine angepasste Einheit auf die Uhr übertragen. Mit dem Knopf An Uhr senden im Workout-Drawer löst du den Abgleich sofort aus und siehst, ob er geklappt hat.
Jeden Sonntag um 19:00 lokal bekommst du eine Push-Benachrichtigung mit deinem persönlichen Wochen-Rückblick. Tippst du sie an, landest du auf der Recap-Seite mit:
Der Recap bleibt persistent — auch Tage später kannst du via Dashboard-Card oder direkt unter /app/recap/current zurück. Push kannst du in Settings deaktivieren (Toggle "Weekly Recap"), der Recap wird trotzdem generiert und ist über das Dashboard erreichbar.
Die Adherence-Streak zählt aufeinanderfolgende Trainingswochen, in denen du mindestens 70% deiner geplanten Einheiten abgeschlossen hast.
Bewusst NICHT was zählt:
Pause-Wochen einfrieren:
Bist du krank, verletzt oder im Urlaub, kannst du die laufende Woche unter /app/streak als Pause markieren — Streak bricht nicht, sie pausiert. Max 1 Pause pro 4-Wochen-Block, sonst hast du de facto keine Streak (das ist beabsichtigt).
Warum kein Mid-Week-Push?
Wir senden bewusst keine "rette deine Streak"-Erinnerungen mitten in der Woche. Das wäre die genau gegenteilige Mechanik zu polarisiertem Training: schiebt User in unsinnige Mehrleistung statt in kluge Adaption. Streak ist ein Konsistenz-Anker, kein Druckmittel.
Den Streak-Status siehst du auf dem Dashboard-Chip (tippen für Detail-Page mit 12-Wochen-Timeline) und im Weekly Recap am Sonntag.
Nach deinem A-Wettkampf plant die App automatisch eine Regenerationsphase (Reverse Taper). Die Dauer richtet sich nach der Renndistanz: nach einem Sprint wenige Tage, nach einem 70.3 oder Marathon etwa 2–3 Wochen, nach einem Ironman 3–4 Wochen. Im Fokus stehen lockeres Cross-Training und Erholung statt harter Läufe.
Unter Training → Plan & Ziele trägst du Ferien oder Auszeiten ein. Pro Zeitraum wählst du, ob du pausierst, reduziert trainierst oder voll, aber nur in den verfügbaren Sportarten (z.B. nur Laufen und Schwimmen). Die Plangenerierung berücksichtigt das automatisch, und deine Streak bleibt in diesen Wochen geschützt.
Nach deinem Wettkampf erfasst du auf dem Dashboard dein Ergebnis und setzt direkt das nächste Ziel. Alternativ geht das unter Training → Plan & Ziele.
Die Ringe zeigen, was du in der Woche tatsächlich trainiert hast: erledigte Einheiten, Volumen und Load. Trainings ausserhalb des Plans zählen mit, deshalb kann der Ist-Wert das Soll übersteigen (z.B. 7/5 Einheiten). Zusätzliche Trainings fliessen auch in deine nächste Planung ein. In der Wochenansicht des Dashboards sind übersprungene Einheiten ausserdem gekennzeichnet, sodass du auf einen Blick siehst, was ausgelassen wurde.
Auf der Countdown-Karte im Dashboard erstellt der Teilen-Button ein Bild im Story-Format mit den Tagen bis zu deinem Rennen — ideal für Instagram oder WhatsApp.
Die Erholungskarte unter dem Trainingskalender zeigt Schlaf, HRV und Ruhepuls im Vergleich zu deiner persönlichen Basis. Die Daten kommen aus genau einer Quelle: WHOOP, Garmin, COROS oder Apple Health. COROS gilt nur, wenn Erholungswerte der letzten 14 Tage vorliegen, sonst greift Apple Health. Mit Garmin passt der Coach an Tagen mit deutlich schwacher Erholung eine harte Einheit automatisch an und informiert dich per Push.
Mit Garmin-Daten zeigt dir der Wochen-Recap, wie viel Zeit du in Z1–Z2, Z3 und Z4+ verbracht hast, bewertet gegen das 80/20-Prinzip. Der häufigste Fehler ist zu viel Zeit in Z3, der «Grauzone» — lockere Einheiten also bewusst locker halten.
Ist dir eine Übung zu anspruchsvoll, tippst du im Kraft-Workout auf «Zu einfacher tauschen». Sie wird durch eine einfachere Variante ersetzt, und künftige Pläne lassen sie weg. Unter Einstellungen → Kraft-Übungen aktivierst du getauschte Übungen wieder oder schaltest anspruchsvolle Übungen bewusst frei.
Auf der Seite mit den Release Notes findest du den Abschnitt Abstimmung. Dort reichst du eigene Funktionswünsche ein und stimmst über die Wünsche anderer ab. Pro Wunsch hast du eine Stimme, die du jederzeit zurückziehen kannst, und die Liste ist nach Anzahl Stimmen sortiert. Eingereichte Wünsche werden vor der Freischaltung anonym umformuliert, damit niemand Rückschlüsse auf dich ziehen kann. Ist über einen Wunsch entschieden, siehst du dort seinen Status und die Begründung.
Verbindest du COROS unter Einstellungen → Verbindungen, kommen deine absolvierten Aktivitäten sowie Schlaf, HRV und Ruhepuls automatisch in Summitflow Pace und werden mit dem Plan abgeglichen. Optional kannst du den Schalter für Workouts auf die Uhr aktivieren (standardmässig aus): Dann landen Lauf- und Radeinheiten von heute und morgen im COROS-Kalender, mit Zielbereichen in Watt bzw. Herzfrequenz aus deinen Zonen. Änderst du den Plan, wird der Eintrag aktualisiert; entfallene oder verschobene Einheiten markiert COROS als «Entfällt». Nutzt du Garmin und COROS zusammen (z.B. Garmin-Uhr und COROS-Radcomputer), gehen bei aktivem Garmin-Versand nur Radeinheiten an COROS, und fehlende Werte wie Watt ergänzt die App aus dem Duplikat.
Summitflow Pace kann Rudern als Alternativtraining in deinen Plan aufnehmen. Es ersetzt maximal einmal pro Woche eine lockere Rad- oder Laufeinheit und bleibt in den Zonen Z1/Z2. Rudern wird nur geplant, wenn du Zugang zu einem Rudergerät oder einem Gym hast. Absolvierte Rudereinheiten aus deinen verbundenen Quellen werden mit dem Plan abgeglichen.
Summitflow Pace gibt es auf Deutsch und Englisch. Die App-Sprache stellst du in den Einstellungen um, auf der Website wechselst du über den Umschalter DE | EN in der Navigation oder im Footer. Die Wahl wird in deinem Profil gespeichert, und auch Coach-Antworten, Plan-Texte, Push-Nachrichten und die Hilfe erscheinen dann in dieser Sprache. Beim Umschalten wird dein laufender Plan kurz danach im Hintergrund mitübersetzt. Das passiert nur mit deiner KI-Einwilligung und höchstens zweimal pro Tag.
Summitflow Pace erkennt pro Woche die wichtigsten Einheiten und markiert sie mit einem Schlüssel-Symbol. Das sind die härteste Einheit ab Z4 und die lange Einheit (mindestens 60 Minuten und mindestens 1.5-mal so lang wie der Median), maximal zwei pro Woche. Das Symbol siehst du in der Wochenansicht, im Tagesdetail und im Workout-Drawer. Willst du eine Schlüsseleinheit auslassen, bekommst du zuerst den Hinweis, sie lieber zu verschieben. Im Plan-Rückblick siehst du, wie viele Schlüsseleinheiten du umgesetzt hast.
Anpassungen, die die KI an deinem Plan vorschlägt oder vornimmt, sind klar als KI gekennzeichnet. Du findest sie auf der Karte KI-Anpassungen und unter dem Menüpunkt KI-Verlauf. Hinweise heissen KI-Hinweis, Erkenntnisse aus deinen Notizen KI-Erkenntnisse mit dem Badge KI-Analyse.
Mit Pace Ride fährst du deine Rad-Einheiten direkt in Summitflow Pace auf dem Smart Trainer, ohne Zusatz-App. Tippe in der Tageskarte auf Indoor fahren, verbinde deinen Trainer (Bluetooth FTMS, ERG-Modus) und optional einen Pulsgurt. Der Trainer folgt den Zielwatt deines Workouts. Du siehst Ziel, Leistung, Puls, Kadenz sowie virtuelles Tempo und Distanz, kannst pausieren, Schritte überspringen und die Intensität in 5%-Schritten anpassen. Die Fahrt wird als Aktivität Pace Ride gespeichert und mit dem Plan abgeglichen. Pace Ride funktioniert in der iOS- und Android-App sowie im Browser mit Chrome oder Edge (Web Bluetooth).
Der Trial bietet sieben Tage Zugriff auf Plan-Generierung, Geräte-Sync (Garmin, Polar, Suunto, WHOOP), Workout-Tracking, Trainingsbelastungs-Chart (Load + FLOW-Modell) und alle Visualisierungen. Pläne umfassen im Trial 1 Woche statt 2; pro Tag sind bis zu 2 manuelle Generierungen möglich, pro Monat bis zu 4. Der AI-Coach ist im Trial nicht enthalten — seine API-Kosten machen ihn sonst missbrauchsanfällig. Nach Ablauf wird automatisch das gewählte Abo (monatlich oder jährlich) aktiviert und über Stripe abgebucht — ausser du kündigst vorher in den Einstellungen. Kündigung im Trial ist jederzeit kostenlos.
Summitflow Pace kostet CHF 19 pro Monat oder CHF 189 pro Jahr (entspricht CHF 15.75/Monat — du sparst rund 17%). Beide Abos enthalten den vollen Funktionsumfang: unbegrenzte Plan-Generierungen, Geräte-Sync (Garmin, Polar, Suunto, WHOOP), AI-Coach und alle künftigen Features ohne Aufpreis. Bezahlung läuft über Stripe (Kreditkarte, TWINT, Apple Pay), wir speichern keine Zahlungsdaten.
Das Abo kündigst du jederzeit unter Einstellungen → Abonnement → Stripe-Portal. Im Portal siehst du dein aktuelles Abo, kannst es kündigen, das Zahlungsmittel ändern oder Rechnungen herunterladen. Nach Kündigung läuft das Abo bis zum Ende der bezahlten Periode weiter — du behältst bis dahin den vollen Zugriff. Eine anteilige Rückerstattung erfolgt nicht.
Empfiehlst du Summitflow Pace weiter, schaltest du mit jeder erfolgreichen Empfehlung eine Belohnung frei. In den Einstellungen findest du deinen persönlichen Empfehlungscode und -Link — teilst du ihn, wird eine Anmeldung automatisch dir zugeordnet. Eine Empfehlung zählt, sobald die geworbene Person ihren ersten bezahlten Monat (30 Tage) abgeschlossen hat. Die Belohnungen staffeln sich nach Anzahl qualifizierter Empfehlungen:
Deinen Code und deinen Fortschritt siehst du jederzeit in den Einstellungen.
Wir speichern dein Profil (Name, E-Mail, Sportart, Schwellenwerte, optional Geburtsdatum/Gewicht/Grösse), deine generierten Pläne, Workouts mit Feedback, allfällige OAuth-Tokens verbundener Dienste (z.B. Garmin, Polar, Suunto, WHOOP), daraus importierte Aktivitäts- und Erholungsdaten sowie deine Chat-Historie mit dem AI-Coach. Zahlungsdaten liegen ausschliesslich bei Stripe — wir sehen nur den Status (aktiv, gekündigt, Trial). Alle Daten liegen auf EU-Servern (Supabase). Details in der Datenschutzerklärung.
Ja, auf Anfrage stellen wir dir alle deine personenbezogenen Daten in einem maschinenlesbaren Format (JSON) zur Verfügung — gemäss Datenübertragbarkeit nach DSGVO. Schreib dazu eine kurze E-Mail an [email protected]. Bearbeitung in der Regel innerhalb von 14 Tagen. Eine Konto-Löschung mit sofortiger und unwiderruflicher Entfernung aller Daten aus dem laufenden System (aus verschlüsselten Backups spätestens nach 30 Tagen) ist auch direkt in den Einstellungen möglich.